Wien Wien

Hundertwasserhaus, Uno- und Donaucity

Di, 25.08. 2009

Ein neuer Tag - neue Sightseeing Ziele - strahlend blauer Himmel: besser kann es nicht sein. So machen wir uns nach dem Frühstück wieder auf den Weg. Unser erstes Foto-Ziel ist die Wiener Staatsoper und das in unmittelbarer Nähe gelegene Hotel und Café Sacher. Von dort gehen wir weiter zum Konzerthaus der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Haus der Musikfreunde Wien
Haus der Musikfreunde in Wien
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1812 wurde die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gegründet, 1870 entstand das Musikvereinsgebäude am Karlsplatz, das Stammhaus der Wiener Philharmoniker! Wiens Konzertleben war bis ins 18. Jahrhundert noch weitgehend eine Domäne des Adels. Mit dem Bau des Musikhauses sollte den Bedürfnissen eines breiteren Publikums Rechnung getragen werden, die bürgerliche Öffentlichkeit wollte die Musikpflege selbst in die Hand nehmen.

Dem internationalen Publikum ist das Konzerthaus hauptsächlich durch die Live-Übertragung des alljährlich stattfindenden Neujahrskonzertes aus dem Großen Musikvereinssaal bekannt. Diesen Saal möchten wir gerne einmal persönlich sehen. Wir können eine "Guided Tour" - in Englisch - für den morgigen Vormittag 11.00 Uhr buchen.

Hundertwasserhaus
Hundertwasserhaus Wien
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Weiter geht es mit U-Bahn und Straßenbahn zum Haus an der Ecke Löwengasse/ Kegelstraße. Hier ließ Friedensreich Hundertwasser seine blühende Phantasie spielen und entwarf das "natur- und menschenfreundliche Haus". Es wurde in den Jahren 1983 - 1986 unter Mitwirkung des Architekten Josef Krawina gebaut. Es ist ein Haus mit ca. 50 Wohnungen bzw. kleinen Appartements. Statt Kunststoff verwendete Hundertwasser Keramik, Böden und Wände sind gewellt und bunt bemalt und auf den Balkonen und Terrassen wuchert üppiges Grün. Unregelmäßigkeit ist oberstes Gebot. Das Gebäude selbst kann aus Rücksicht auf seine Bewohner nur von außen besichtigt werden. Natürlich sind hier jeden Tag unzählige Touristen anzutreffen und der Souvenirhandel blüht. Im Eckhaus gibt es auf der ersten Etage ein sehr schönes Restaurant, wo wir unsere Mittagspause halten und dem Treiben "von oben" zusehen können.

Donauinsel
Blick von der Donaubrücke auf die Donau und die Donauinsel
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Wir sind in Wien und haben bis jetzt noch nicht die "schöne blaue Donau" gesehen. So geht es mit der U1 zunächst zur Station Donauinsel. Wie entstand sie? Nach vielen Überschwemmungen hatte die Stadt Wien 1972 mit dem Aushub eines Parallelbettes begonnen. Es dauerte 15 Jahre, bis die "Neue Donau" fertiggestellt war, dann wurde die zwischen den beiden Flüssen aufgeschüttete Insel zu einer riesigen Erholungslandschaft ausgebaut. Und genau auf dieser Insel hält die U-Bahn. Zur einen Seite sehen wir die "ursprüngliche" Donau, die aber wahrscheinlich auch schon zu Johann Strauß' Zeiten nie wirklich blau war. Zur anderen Seite sieht man die "Neue Donau". Sie erwies sich beim Jahrhunderthochwasser 2002 als Segen: Wien blieb vom Hochwasser verschont.

Wir fahren weiter bis zur nächsten Station "Kaisermühlen" auf der anderen Seite. Hier sehen wir einen völlig neuen Stadtteil mit einer futuristisch wirkenden Skyline. Nachdem Wien 1973 dritter Hauptsitz der UNO geworden war, wurde unter dem damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky für die 4500 UNO-Mitarbeiter aus aller Welt UNO-City gebaut. 1987 folgte dann ein riesiges Ausstellungs- und Konferenzzentrum, das Austria Center Vienna.

Unocity
Blick vom Donauturm auf Uno-City und Austria Center Vienna
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Den besten Überblick über dieses supermoderne urbane Zentrum erhalten wir vom Donauturm. Mit 252 m ist er Österreichs höchstes Bauwerk. Eröffnet wurde er 1964 anlässlich der Wiener Internationalen Gartenschau.

Donauturm
Donauturm
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Ein 8m tiefes Fundament mit einem Durchmesser von 31m gibt den 17600 Tonnen, die der Turm wiegt, einen soliden Halt. Im Innern des Turms führt ein Lift bis zur Aussichtsplattform (5€/ Person) in 150m Höhe. Von dieser Freiluftterrasse haben wir dank des guten Wetters einen hervorragenden Blick nicht nur über UNO-City, sondern fast über ganz Wien. Im Turm befinden sich noch das Café "Panorama" in 160m Höhe und das Restaurant "Donauwalzer" in 170m Höhe.

Nach einer Pause im Biergarten am Donauturm geht es wieder zurück in die Stadt. Dieter will unbedingt ein Stück "echte Sachertorte" mit "Schlagobers" (=Sahne) und Original Sacher Café im Café Sacher probieren. Anita lässt sich lieber vom "Sacher-Eisbecher" - natürlich auch mit Schlagobers - verführen. Na ja, es hat sehr gut geschmeckt, das geben wir zu. Aber das war's auch schon. Wir bekommen immerhin noch eine kleine Broschüre geschenkt, aus der wir Näheres über die Sacher-Torte erfahren:

Sachertorte
Original Sachertorte mit Schlagobers
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"... Die Geschichte der weltberühmten Original Sacher-Torte begann 1832, als sie vom 16-jährigen Kocheleven Franz Sacher am Hofe des Fürsten Metternich als Dessert kreiert wurde. Seit damals ist sie wohl die bekannteste Torte der Welt und das handgeschriebene Rezept ein streng gehütetes Geheimnis des Hauses. Nur die Original Sacher-Torte wird nach diesem Geheimrezept hergestellt: Eine Schokoladentorte als Basis, die mit feinster Marillenmarmelade von Hand aprikotiert wird. Den perfekten Abschluss schafft die Cuverture, mit der die Torte glaciert wird. Am besten schmeckt die Original Sacher-Torte übrigens mit ein wenig ungesüßtem Schlagobers - eine Wiener Melange vom Original Sacher Café vervollständigt den Genuss. Verpackt in kleine Holzkistchen wird die Original Sacher-Torte in alle Welt versandt. Bei der Herstellung wird auf chemische Konservierungsstoffe verzichtet. Fachgerecht teilt man die süße Köstlichkeit mit einem befeuchteten Sägemesser!..."Pfeil

Diese "Holzkistchen" mit Inhalt in allen Größen und Preisklassen kann man gleich hier kaufen bzw. verschicken lassen.