Ins mittelalterliche Landsberg

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Anfahrt:

Mit dem Auto auf der A96 (Lindauer Autobahn) bis Abfahrt Windach, dann den Wegweisern folgen bis Geltendorf; S-Bahn S 4

Tourenverlauf:

Die Tour führt von Geltendorf über Kaltenberg -Geretshausen - Kaufering nach Landsberg; von dort über Penzing - Eresing - St. Ottilien zurück zum Bahnhof Geltendorf ; Gesamtstrecke: ca. 48 km

Map

Beim Klick auf das Bild kann man sich die Landkarte ansehen.

Sehenswertes:

Kaltenberg: Das Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg innerhalb der Gemeinde Geltendorf, wurde im Jahre 1292 erbaut und befindet sich heute im Eigentum von Luitpold Prinz von Bayern, Urenkel des letzten bayerischen Königs, Ludwig III. Es liegt im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech unweit der Landeshauptstadt München (ca. 30 km) und der mittelalterlich-romantischen Großen Kreisstadt Landsberg am Lech (ca. 19 km).

Heute beherbergt Schloss Kaltenberg einen Teil der Braustätten der König Ludwig Schlossbrauerei. Gebraut werden hier 100.000 Hektoliter Bier pro Jahr.

Das Schloss ist heute Wohnsitz von Luitpold Prinz von Bayern und dessen Familie. Es dient aber auch als Veranstaltungsraum und beherbergt 2 Restaurants.

Bekannt ist das Schloss vor allem auch durch das alljährlich im Juli stattfindende Ritterturnier. (http://www.ritterturnier.de) Die Kaltenberger Ritterspiele gelten als größtes Ritterturnier der Welt. Bis zu 1000 Mitwirkende in historischen Trachten lassen das Mittelalter wieder lebendig werden.

 

Kaufering: Zu den ältesten Orten am Lechrain zählt auch Kaufering. Das Dorf entstand wohl nach der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert, als die germanischen Stämme nach dem Süden drängten: Die Bajuwaren besiedelten das Land zwischen Lech und Enns. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgt bei einer Gütererwerbung des Klosters Benediktbeuren 1033 unter Abt Gothelm. So konnte Kaufering 1983 nachweislich das 950-jährige Bestehen feiern. Die Leonhardifahrt oder der Leonhardiritt ist eine Prozession zu Pferde, die zum Brauchtum in Süddeutschland und Österreich zählt. Sie findet zu Ehren des Benediktinerabts Leonhard von Limoges (6. Jh.) an seinem Patronatstag, dem 6. November oder einem benachbarten Wochenende statt. Als Schutzpatron der landwirtschaftlichen Tiere, heute vor allem der Pferde, werden zu Leonhardi Wallfahrten mit Tiersegnung, insbesondere von Pferden, abgehalten. Motiv für die Segnung der Tiere, insbesondere der Pferde, ist ihre Rolle, die sie als Last- und Arbeitstiere bis vor wenigen Jahrzehnten für die ländliche Bevölkerung spielten und heute nicht zuletzt aus ökologischen und Liebhaber-Gründen wieder vermehrt spielen.

 

Landsberg am Lech: Der Landkreis liegt im westlichen Oberbayern an der Grenze zu Schwaben und umfasst 31 Gemeinden. Der Lech mit seinen zahlreichen Staustufen, der Ammersee , die im Süden bis an das Alpenvorland reichenden Landgemeinden und das, durch die A96 München-Lindau und der B17 Romantische Straße sehr zentral gelegene Landsberg am Lech, bestimmen das Bild des Landkreises. urch den Landkreis läuft, im wesentlichen entlang des Lechs, die bairisch - alemannische Sprachgrenze. Innerhalb weniger Kilometer sind oft deutliche Unterschiede im örtlichen Dialekt auszumachen.

Landsberg ist eine Stadt mit mittelalterlichem Flair. Die "Skyline" prägen die vielen Türme und Tore. Die Stadtmauern mit ihren zahlreichen Wehrtürmen beweisen den Bürgerstolz und den zu schützenden Reichtum der frühen Landsberger. Das 1425 erbaute, von Zinnen bewehrte Bayertor mit seiner stolzen Höhe von 36 Metern zählt zu den schönsten spätmittelalterlichen Bauwerken Bayerns. Der Hauptplatz mit dem Marienbrunnen, der Schmalzturm (1280) und das Rathaus von 1702 mit einer Stuckfassade gelten als schönste Profanbauten der Stadt.

 

Eresing: Das Dorf Eresing ist eine alte Siedlung, wie schon die Namensform auf -ing und die frühe Erwähnung aus dem Jahre 912 verraten. Spätestens seit dem hohen Mittelalter gibt der Ortsadel der Eresinger der ländlichen Gemeinde Gewicht, die schließlich zum Mittelpunkt einer Hofmark, das heißt einer Verwaltungseinheit mit niederer Gerichtsbarkeit, geworden war. Dieser Umstand ist für den Kirchenbau von Bedeutung und erklärt die Größe und Schönheit des Eresinger Gotteshauses St. Ulrich, in dessen Innerem wir Rokoko-Seitenaltäre und einen goldgefaßten, barocken Hochaltar vorfinden.

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St. Otiilien: Von Eresing aus führt der Fahrradweg in einigen Windungen zur Erzabtei St. Ottilien, ein 1887 gegründetes benediktinisches Missionskloster.

 

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