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Von Revelstoke über Kelowna nach Seattle


Fr, 05.09. 1997

Unsere heutige Etappe führt von Banff zurück nach Lake Louise, von dort über den Roger PassYoho NP nach Revelstoke. Unterwegs statten wir dem Yoho NP einen Besuch ab. Der Yoho Nationalpark schließt sich westlich an den Banff Nationalpark an Emerald Lakeund gehört schon zu British Columbia. Die Cree Indianer gaben dem Park seinen Namen: "Yoho" ist in ihrer Sprache ein Ausruf des Staunens. Besichtigt man den Park, dann versteht man sicher auch, dass der Name äußerst passend gewählt wurde - beeindruckende Naturlandschaften und majestätische Gletscher bestimmen das grandiose Landschaftsbild. Die Spiegelung der Gletscherberge kann man besonders gut am türkisfarbenen Emerald Lake genießen.

 

Sa, 06.09. 1997 und So, 07.09. 1997

Wir fahren weiter von Revelstoke nach Kelowna. Kelowna gehört zum "Central Okanagan" und liegt am Okanagan Lake. Begünstigt durch ein für Kanada außergewöhnlich mildes Klima, mit viel Sonnenschein, einen über 100 km langen See und spektakulärer Berg- und Naturlandschaft ist das Okanagantal eine äußerst beliebte Wohngegend in Kanada. Kein Wunder, daß sich außer vielen Rentnern u.a. auch sehr viele deutschsprachige Europäer am "Bodensee" Kanadas ansiedelten und einen wesentlichen Anteil am geschäftlichen und kulturellen Leben dieser Stadt haben. Kelowna ist eigentlich ein Indianerwort und heißt Grizzlybär. In den umliegenden Wäldern gibt es wohl Braunbären, aber keine Grizzlys. Erst vor ca. 100 Jahren kamen die ersten Europäer in dieses Tal. Sie entdeckten das außergewöhnlich milde Klima mit trockenen, heißen Sommern und milden aber schneesicheren Wintern. Sehr früh und mit wachsendem Erfolg wurden Obst und Gemüse angebauPfeil nach oben t. Noch heute ist der Obstbau, und seit einigen Jahren auch der Weinbau, von wesentlicher Bedeutung. Wir haben im Lake Okanagan Resort ein vorzügliches Hotel mit allen Freizeitzmöglichkeiten und wollen zwei Tage ausspannen.

 

Mo, 08.09. 1997

Kelowna - Manning Park heißt die heutige Strecke. In der Manning Park Lodge haben wir ein DeLuxe Appartement gemietet. Der Manning Provincial Park liegt im Südwesten von British Columbia in den Cascade Mountains. Der Park ist recht tierreich und die Rehe sind sogar meist ganz zutraulich. Für Wanderungen ist der Park bestens geeignet. Über 2000 m hoch sind hier die Berge, das Naturschutzgebiet ist die Heimat von Schwarzbären, Coyoten, Bibern und über 190 Vogelarten.

 

Di, 09.09. 1997 und Mi, 10.09. 1997

Es geht wieder zurück in die USA. Wir überqueren die Grenze und fahren Richtung Seattle, wo wir wieder im Warwick Hotel in der Lenora Street wohnen. Hier hatte auch unsere Kanada-Rundreise begonnen. Gute 1 1/2 Tage stehen uns noch für Seattle zur Verfügung.

NeedleSeattle ist die größte Stadt im Bundesstaat Washington. Sie liegt auf einer Anhöhe zwischen demSeattle Puget Sound und dem Lake Washington. Der Hafen an der Elliot Bay ist der wichtigste Versorgungshafen für Alaska. Die Stadt liegt recht reizvoll. Besonders schön sieht man den Mount Rainier, der im Osten aus dem Kaskadegebirge herausragt. Unser erster Anlaufpunkt ist das Seattle Center, das anlässlich der Weltausstellung des Jahres 1962 erbaut wurde. Die "Space Needle", ein 184 m hoher Fernmeldeturm, ist inzwischen zum Wahrzeichen der Stadt geworden. Von hier oben haben wir einen überwältigenden Blick auf die City und ihre Umgebung.

Der Pike Place Public Market (Farmers Market) war einst Markt der BaueFarmers Marketrn des Umlandes und existiert seit 1907. Überaus malerisch bietet er sich dar. Auf zwei Etagen kann man nicht nur Fische, Obst und Gemüse, sondern auch allerhand Krimskram kaufen. Auch gibt es hier nette Kneipen!

Historic DistrictZum Abschluß unseres Seattle-Aufenthaltes besuchen wir den Pioneer Square Historic District . Der Pioneer Square Historic District umfaßt jenen Teil der Stadt, in dem die ursprüngliche Siedlung nach 1852 entstand. Er liegt zwischen Waterfront und International District. Die meisten der hier befindlichen Bauten stammen aus der Zeit nach dem verheerenden Brand von 1889. So spiegelt das Gebiet vor allem die Stadt um die Jahrhundertwende zu Zeiten des Goldrausches wieder. Viele der Häuser im District sind restauriert.

Damit endet unsere Reise durch Westkanada. Zusammen mit den vielen Reiseeindrücken aus AlaskPfeil nach oben a ist es wieder ein unvergessliches Erlebnis. Wie schon so oft, sagen wir auch dieses Mal: Good-bye, Kanada bis irgendwann !