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Grand Canyon NP -Palm Springs -Joshua Tree NM

Grand Canyon National Park

Der Besuch des Grand Canyon NP ist zweifelsohne Höhepunkt einer jeden USA Reise in diese Grand CanyonRegion und ein absolutes "Muß". Wenn man zum ersten Mal über den Rand dieses gewaltigen Einschnitts der Erdkruste sieht, ist man - obwohl durch unzählige Fotos, Filme und Berichte vorbereitet - überwältigt, wie dramatisch diese Schlucht in Wirklichkeit ist. Es gibt Schluchten auf der Erde, die tiefer oder enger sind - so grandios wie der Grand Canyon, so ehrfurchtgebietend, so faszinierend und so berühmt ist keine zweite. So empfanden wir es jedenfalls auch bei unserem 2. Besuch. Wir waren 1975 bereits hier.

Im Nordwesten Arizonas gelegen, besteht der Grand Canyon aus einer 1800 Meter tiefen Schlucht, die eine Breite von bis zu 30 Kilometern erreicht und sich über rund 450 Kilometer Länge durch das bewaldete Kaibabplateau zieht. Die Grand Canyon Dimensionen : Der Canyon läßt sich in alle Richtungen vermessen. Vermesser bestimmen Größe und Form, Geologen die Zeitspanne, die urzeitliches Gestein offenbart. Die geologische Zeit ist die größte Dimension des Grand Canyon. Das Bright Angel TrailEinschneiden der Schlucht vollzog sich im Laufe der letzten paar Millionen Jahre, doch die freigelegten Felsschichten offenbaren fast zwei Milliarden (!) Jahre Erdgeschichte. Der schönste und interessanteste Abschnitt der Coloradoschlucht, hundert Kilometer nördlich von Flagstaff, wurde 1908 zum National Monument und 1919 zum Nationalpark erklärt.

Der Grand Canyon National Park besteht aus North und South Rim, wobei der South Rim von der Mehrzahl der Besucher bevorzugt wird. Der South Rim ist ganzjährig geöffnet, während der North Rim von den Wetterbedingungen abhängig lediglich zwischen Mitte Mai bis Mitte Oktober zugänglich ist. Einer der populärsten Wanderwege ist der Bright Angel Trail. Im Vergleich zum Kaibab Trail ist der Bright Angel Trail weniger steil und wird deshalb nicht nur von Wanderern gerne beim Aufstieg aus dem Canyon, sondern auch von geführten Muliritten genutzt. Letztere genießen auf dem Weg stets Vorrang. Der Ausgangspunkt liegt in der Nähe der Bright Angel Lodge. Die erste Rasthütte mit Wasser (Mile and a Half Resthouse) erreicht man nach 4,8 km. Es folgt das Three Mile Resthouse nach 9,6 km und schließlich nach 14,4 km ist man an Indian Gardens angelangt. Der Höhenunterschied beträgt 1359 m!

Grand CanyonVon Indian Gardens aus, die ebenfalls über einfache sanitäre Einrichtungen und einen einfachen Zeltplatz verfügen, führt ein Abstecher auf relativ ebener Strecke zum Plateau Point. Das ist in der Regel für Eintagswanderer das maximale Tourenziel. Man bedenke, dass man ja dieselbe Strecke auch wieder zurück gehen muß, dann aber bergauf! Wer von Indian Gardens weiter hinunter in den Canyon will, sollte unbedingt eine Übernachtung auf der Phantom Ranch, dem zugehörigen Zeltplatz oder dem Zeltplatz am Indian Garden langfristig im Voraus reservieren.

Immer wieder passiert es, dass Besucher ihre Kräfte überschätzen, sich für Grand canyoneinen Tag zu viel vornehmen und am Ende vor Erschöpfung nicht mehr weiter können und per Maulesel herausgetragen oder im schlimmsten Fall vom Hubschrauber unten am Colorado River geborgen werden müssen. Deshalb ist es ratsam, die Hinweischilder, die überall an den Anfängen der Wanderwege stehen, genau zu lesen und zu beherzigen! Hier ein Auszug: > die Höhenlage des Parks beachten > die körperliche Verfassung richtig einschätzen > genügend Wasser für unterwegs mitnehmen > man wandert in eine Wüste hinab! > bequeme Kleidung und eine Kopfbedeckung > der Abstieg ist einfacher als der Aufstieg > genügend Zeit einplanen > nicht alleine wandern > Maultiere haben Vorfahrt!

Der Plateau Point liegt etwa 19,2 km vom Canyonrand bzw. 2,4 km von Indian Gardens entfernt undPfeil nach oben ist auf einem ziemlich eben verlaufenden Pfad erreichbar. Man kann diesen Punkt oben vom Canyonrand aus ganz klar erkennen. Vom Plateau Point hat man eine ausgezeichnete Sicht auf den Colrado River.

 

Palm Springs

Die Wüstenoase Palm Springs liegt ca. 168 km südöstlich von Los Angeles. Die ersten Siedler kamen gegen Ende des 19. Jahrhunderts hierher. Ursprünglich wurde die Stadt wegen ihrerPalm Springs heißen Quellen "Agua Caliente" genannt. Als die Wasserversorgung zuverlässiger und die Ferienoase zum Treffpunkt der Holywoodstars und der Schickeria wurde, ließen sich immer mehr Menschen hier nieder. Auch der Tourismus begann sich zu entwickeln.

Wie die benachbarten Orte Cathedral City, Rancho Mirage und Palm Desert ist Palm Springs ein typischer Urlaubsort für den Winter, da hier im Gegensatz zum sonstigen südlichen Kalifornien immer noch angenehme Temperaturen herrschen, selbst wenn es in anderen Landesteilen schon kalt ist und Schnee liegt. Zwischen Juni und September reduzieren viele Hotels ihre Zimmerpreise ganz drastisch, so auch unser gewähltes Luxushotel "Wyndham Palm Springs".

 

Joshua Tree National Monument

Das Joshua Tree National Monument ist typisch kalifornisches Wüstenland, ein großes YuccaHochland - von Bergen umgeben, die fast 1800 m hoch sind. Hier wachsen die hübschen Orange-Lily-Kakteen und die kalifornischen Wüstenpalmen, die Joshua Bäume oder Yukkas. Sie werden über 12 m hoch. Besonders schön sind sie im März und April mit ihren weißen Blüten. Als die Mormonen auf ihrem Treck nach Westen durch Südkalifornien zogen, wollten sie im oft weit verästelten Baum den heiligen Joshua erkannt haben, der seine Arme zum Himmel streckt. Sie tauften die Yucca – Art Joshua Tree.

Drama in a Desert Wash! Schauspiel in einem ausgewaschenen Flußbett. Die gespenstisch aussehenden Smoketrees - Rauchsträucher, die Palos Verdes - die Sträucher mit der grünen Rinde, der ausgetrocknete Sand - alles scheint ausgestorben! Die Mittagstemperaturen können im Sommer über dem Wüstenboden +52°C erreichen; 30 cm über dem Boden +66°C; etwa 2,5 m über dem Boden +74°C und direkt auf dem Erdboden +82°C !

Beim Ocotillo Patch dörren Hunderte von großen Wüstenpflanzen vor sich Ocotillohin und strecken ihre grauen Stacheln in den Himmel. Ocotillo hat zwar wie ein Kaktus Stacheln sowie weit ausgelegte Wurzeln und wächst im nicht sehr gastfreundlichen Pinto-Basin, ist aber eigentlich ein Blätterstrauch der Ocotillo-Familie. Erst wenn es geregnet hat, kann man frische grüne Blätter sehen!

Der Cholla Cactus Garden ist ein prächtiger Kakteengarten. Hier befindet Cholla Kaktus Gardensich die größte und dichtetste Kolonie der Kakteenart Bigelow Cholla, die es im Moment gibt. Der Bigelow Cholla ist ein Experte, Wasser aufzubewahren, und zwar speichert der Kaktus das Wasser in den Stängeln und im Stamm, und er legt seine Wurzeln so dicht unter die Erdoberfläche, dass sie Regenwasser aufnehmen können. Die äusserst stacheligen Kakteen werden auch "jumping teddybear" (hüpfender teddybär) genannt. Es sind aber nicht die Kakteen, die hüpfen, sondern die Menschen, wenn sie in ein solches stachliges Biest treten.

Die "Rock Piles" sind ein riesiger Felshaufen. Es ist schon verwunderlich, wo die seltsamen HaufenRock Piles von Felsbrocken und Blöcken herkommen. Irgendwann während der Urzeit - etwa vor 150 Millionen Jahren - befand sich flüssiges, glühendes Quarz-Monozit-Gestein tief im Erdinnern. Enorme Hitze und Druck zwangen die flüssige Quarz-Monozit-Magma an die Erdoberfläche, sie erkaltete und kristallisierte. Im Laufe der Jahrmillionen trug die Erosion Schicht für Schicht ab, wobei die heute festen Monozit-Gneismassen zum Vorschein traten. Der Gneis ist ein metamorphes Gestein mit hohem Umwandlungsgrad.

Where two deserts meet"Where two deserts meet!" - Zwei Wüstenökosysteme, die sich hauptsächlich durch ihre Höhenlage unterscheiden, treffen im Joshua Tree aufeinander - die hoch gelegene Mojave und die niedrige gelegene Colorado Wüste. Die Mojave Wüste ist die Heimat des Joshua Trees und im Teil der Colorado Wüste findet man Gärten, wo Büsche und verschiedene Kakteenarten wachsen. Der westliche Teil des Parks hat die meisten Joshua Trees und die interessantesten Gesteinsformen.Pfeil nach oben Deshalb ist der westliche Teil des Parks ziemlich gut erschlossen und die Hauptsehenswürdigkeiten können größtenteils bequem mit dem Auto erkundet werden. Die Höhen schwanken innerhalb des Parks von 305 Meter im Pinto Basin bis zu 1772 Meter des Quail Mountains.