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Bryce Canyon - Arches NP - Monument Valley

Bryce Canyon National Park

Der Bryce-Canyon-Nationalpark liegt im Südwesten von Utah circa 80 km vom Zion-Nationalpark entfernt. Da er 300 Meter höher ist, sind in ihm niedrigere Temperaturen und mehBryce Canyonr Niederschläge zu verzeichnen. Innerhalb des Nationalparks befindet sich der eigentliche Bryce Canyon, der trotz seines Namens kein Canyon im eigentlichen Sinne, sondern ein natürliches Amphitheater darstellt. Paiute Indianer sahen im Bryce Canyon eine verwunschene Welt aus zu Stein gewordenen Menschen. Geologisch betrachtet sind die bizarren Felsformationen lediglich Produkt des Zusammenspiels von Ablagerung, Hebung und Erosion. Wie phantasievoll auch immer man diese Formenvielfalt interpretiert, beeindruckend ist sie immer.

Bryce canyon"Paria View" ist der südlichste Punkt der Amphitheater Area. Die Aussichtsstelle liegt etwa 2492 m ü.M. Der Name "Paria" kommt aus dem Indianischen für "Hirsch" (gemeint ist der Wapitihirsch). Von der Paria View Aussichtsstelle breiten sich vor einem die roten Säulen aus, man blickt auf das Flußbett des Yellow Creek, auf das bewaldete Tal und auf das in der Ferne liegende "Paria Valley".

Die beliebteste Beschäftigung im Bryce ist, an einer der vielen Aussichtsstellen zu stehen und diesBryce Canyone erstaunliche Felslandschaft mit den bunten, modellierten Felsgebilden zu bestaunen! Bryce Canyon, das sind feuerrote, bizarre Felsnadeln! Der Entstehungsprozess liegt in der Erosion begründet.

Auf dem Rim Trail gelangt man der Reihe nach zum Bryce Point, dann zum Inspiration Point, von dort zum Sunset und zum Sunrise Point. Eine der angenehmsten Eigenschaften des Bryce Canyon ist seine Überschaubarkeit. Im Gegensatz zum Grand Canyon, wo man jegliches Verhältnis zu Größen zu verlieren scheint, behält man im Bryce doch einen recht guten Überblick.

Um dichter an die faszinierenden, spitzen Felskirchtürme heranzukommen, kann man auf einem unterhalb des Plateaurandes verlaufenden Wanderweges entlangspazieren. Der "Queens Garden Trail" (Pfad durch den Garten der Königin) ist einer dieser beliebten Wege. Hier erlebt man Bryce hautnah oder je nachdem hauteng.

 

Arches National Park

Der Arches Nationalpark liegt in Nord-Osten des Bundesstaates Utah. Die Stadt Moab liegt direkt am Eingang des Parks. Der Park besitzt die größte Steinbögensammlung der Welt. "Arches", das sind bis zu 32 m hohe Steinbögen. "They are bigger than you think!" Der Wind hatDelicate Arch Balanced Rocksie aus Felsgestein geformt. Mit ein wenig Phantasie erkennt man den Kopf der Nofretete, Kamele und die Parade der Elefanten. Die bekanntesten Steinbögen sind Delicate Arch, der Landscape Arch, der Double Arch, der Double O Arch und der Partition Arch. Weitere Highlights sind der sogenannte Balanced Rock und die "windows". Der Park hat eine Fläche von 309 km². Seine höchste Erhebung ist der „Elephant Butte“ mit 1696 Metern. Der tiefste Punkt des Parks liegt am Visitor Center mit 1225 Metern.

Der "Delicate Arch Trail" ist ein 2,4 km langer Wanderweg, wobei ein kleiner Höhenunterschied von 150 m zu meistern ist. Die Wanderung beginnt am Wolfe Ranch Parkplatz.Pfeil nach oben Man überquert den SaltWash über eine Schwingbrücke. Der Fußweg führt weiter über Slickrock und mündet am Delicate Arch. Er ist der fotografische Leckerbissen des Parks! Der Bogen ist etwa 10 m weit und 14 m hoch.

 

Canyonsland National Park

Der Canyonsland National Park besteht aus einer riesigen Felsenwildnis im Kern des Colorado Plateaus. Im Hauptgebiet des Parks erheben sich zwei große Canyons, die von den FlüssenPause am Mesa Arch Colorado und Green River herausgefressen wurden. Die Flüsse sind von unterschiedlichen Gebieten umgeben, die jeweils nur von separaten Eingangsstraßen zu erreichen sind. Mesa Arch hängt hoch oben am Canyonrand an einer etwa 160 m steilen Wand. Der Felsbogen liefert den Rahmen zu spektakulären Ausblicken auf die LaSal Mountains und den 350 m tiefer liegenden Buck Canyon.

Der "Island in the Sky" District bietet grandiose Aussichtsstellen auf den Colorado und den Green River. Upheaval Dome besitzt einen Durchmesser von ca. 1,6 km und ähnelt einem riesigen Vulkankrater, aus dessen Kernstück Berggipfel herausstecken. Wissenschaftler vermuten an dieser Stelle einen Meteoriteneinschlag.

 

Dead Horse Point State Park

Der Dead Horse Point State Park, der auf dem Weg zum Monument Valley liegt, zählt sicDead Horse State Pointher zu den schönsten touristisch erschlossenen Aussichtspunkten im Südwesten der USA. Da es sich wie der Name schon sagt um einen State Park handelt, gilt hier übrigens der Golden Eagle Pass nicht. Hier kassiert Utah und nicht der National Park Service (NPS) . Vom Visitor Center führt die Straßeüber “The Neck”, einen schmalen Grat, zum Dead Horse Point Overlook in 1731m Höhe. Es bieten sich nun fantastische Aus- und Einblicke über den sich in engen Kurven windenden Colorado, sowie in tiefe Schluchten und bizarre Felsformationen.

 

Monument Valley

Das etwa 2600 km² große Monument Valley ist eine bezaubernde Landschaft im Nordosten Arizonas und Südosten Utahs. Das Tor im Süden ist Kayenta, Arizona, während Mexican Hat, Utah, das Tor im Norden ist. Zwischen Kayenta und Mexican Hat durchquert die US 163 die rote Sandsteinwüste mit Monolithen, riesigen Felshügeln und Plateaus. Das gesamte Monument Valley liegt innerhalb des Navajo Indianerreservats. Das Monument Valley Gebiet und das Navajoreservat geben einige ausgezeichnete Gelegenheiten, einheimische amerikanische Kultur anzusehen und mehr über das Navajo Volk zu lernen. Man kann traditionelle Navajo Handwerkskunst beobachten undsogar von Hand gefertigte Gegenstände kaufen. Die isolierten roten Tafelberge und Kuppen, die von leerer, sandiger Wüste umgeben sind, sind unzählige Male im Verlauf der Jahre gefilmt und fotografiert worden.

Monument ValleyEine etwa 23 km lange Sandpiste führt als Rundweg durch das Tal, beginnend am Visitor Center. Diese Piste ermöglicht die Fahrt auf eigene Faust. 1938 wurde der klassische Western "Stagecouch" (deutscher Titel: San Fernado) mit John Wayne hier gedreht. Weitere Filme wie "Kit Carson", "Cheyenne Autumn", "How the west was won" und "Eiger Sanction" mit Clint Eastwood folgten.

Navajos, die hier seit den 1600er Jahren ab und zu gelebt haben, weiden hier noch ihre Schafe. Hier wird von den Besuchern ein bestimmtes Verhalten vorausgesetzt: Nahaufnahmen von Navajos sindMonumnet Valley nur mit deren ausdrücklichem Einverständnis und gegen Entgelt erlaubt. Harry Goulding, der in den 1920er Jahren die in der Nähe befindliche Gouldings Lodge and Trading Post gründete, machte diesen bezaubernden Teil des Westens bekannt. Er konnte die Filmleute, darunter den Direktpor John Ford, davon überzeugen, ihre Wildwestfilme hier zu drehen.

HoganDer Hogan ist das traditionelle Wohnhaus der Navajos. Es ist ein kuppelförmiger runder Bau. Das Gerüst bildeten aufrecht in den Boden gesetzte Baumstämme, die mit Lehm oder Erde gedeckt werden. Der Eingang zeigt immer nach Osten, damit die Bewohner die aufgehende Sonne und damit den neuen Tag begrüßen können. Hogans sind nicht nur Wohnstatt und Raum für zeremonielles Geschehen, sie gelten auch als heiliger Ort, insbesondere, wenn jemand in einem Hogan verstorben ist. Der Verstorbene darf nicht durch den Eingang hinausgebracht werden. Entweder wird dafür auf Pfeil nach oben der Nordseite ein Loch in die Wand gebrochen oder der Verstorbene bleibt im Hogan, der dann zur Grabstätte wird. Dann wird der Eingang verschlossen und es wird niemand ihn jemals wieder betreten.