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Cliffs of Moher - Clifden - Connemara Halbinsel

Do, 07.08. 2003

Heute stehen wir früh auf, weil wir eine lange Strecke bis zu unserem Ziel Clifden zurücklegen müssen. Die Strecke von 250 km wird mindestens sechs Stunden beanspruchen. Wir wollen uns aber auf dem Weg Zeit für den Besuch der „Cliffs of Moher“ nehmen. Dieses Top von Irland wollen wir uns nicht entgehen lassen.

Am Morgen ist es in Killaloe neblig. Wir können vom Hotel kaum die ca. 1 km entfernte Brücke über den Shannon sehen. Aber schon während des Frühstücks lichtet sich der Nebel ein wenig. Wenn er ganz verschwindet, wird es wohl ein sehr schöner, sonniger Tag werden, richtig für den Besuch der Klippen. Hotelgäste waren gestern schon dort und haben wegen Nebels überhaupt nichts gesehen. Hoffentlich passiert uns das heute nicht auch. Auf unserer Fahrt verschwindet der Nebel glücklicherwCliffs of Mohereise immer mehr, und wir erreichen die Cliffs bei strahlendem Sonnenschein.

Wir haben also Glück. Das Bilderbuchwetter lockt natürlich scharenweise die Leute an. Wer will sich schon eine solche Attraktion Irlands entgehen lassen? Wir machen eine ausgedehnte Wanderung entlang der Klippen und genießen immer wieder neue Aussichten. Bis zu 300 m fallen die Pfeil nach oben Klippen senkrecht in den Atlantik. Dies ist sicherlich der Höhepunkt der ganzen Reise. Einfach phantastisch. Nach unserer Wanderung kaufen wir ein paar Souvenirs und essen zu Mittag ein Baguette.

Weiter geht es über Galway nach Clifden. Wir passieren das Burren – Gebiet und kommen in Bei Clifdendie Connemara, beides wildromantische Gebiete. Der Burren ist eine karstige, gebirgige, trockene und abweisende Gegend. Die Connemara ist ebenfalls gebirgig, aber mit vielen kleinen Seen durchsetzt. Bergketten, auch einzeln stehende Berge, Täler, die dunkle Seen umschließen und eine Küste, an der sich Felsen- und Sandstrände abwechseln – all dies macht die Landschaft Connemaras zu einer der ersten Sehenswürdigkeiten des Landes. Clifden, eine kleine Marktstadt (800 Einwohner) ist der Hauptort der Connemara.

Hier werden wir zwei Nächte in einem Hotel etwas außerhalb des Ortes verbringen. Dieses Hotel liegt an einem kleinen See mit unverbauter Aussicht auf die phantastische Landschaft. Am frühen Abend fahren wir noch in den Ort und essen in einem Fischrestaurant. Bleibt das Wetter weiter schön, so werden wir morgen eine Fahrt durch die Connemara machen.

 

Fr, 08.08. 2003

Frühstück gibt es in unserem schönen Country Hotel erst um 8.30 Uhr. Wir können uns Zeit lassen, da wir heute gemütlich eine Rundfahrt durch die Connemara machen wollen. In Clifden kaufen wir uns Proviant für mittags, dann geht die Fahrt los. Das Wetter ist herrlich, die Sonne scheint von eConnemarainem klaren, blauen Himmel und es wird wohl wieder heiß werden. Connemara Pferde

Von Clifden geht es zuerst nach Cleggan, einem Fischerdorf. Als nächstes steuern wir den Connemara Nationalpark an. Hier machen wir Mittagspause und wandern ein wenig in der wunderbaren Landschaft. Wir sehen auch ein paar Connemara–Pferde, eine frei lebende Pferderasse, die ihren Namen von dieser Gegend hat.

Auf einem Abstecher nach Rinvyle und Rinvyle Castle (nur Ruine) kommen wir wieder an hübschen Cottages Kylemore Abbeyvorbei.

Weiter geht es nach Kylmore Abbey, einer schlossartigen Anlage, von einem Kaufmann im 19. Jahrhundert erbaut, und die heute im Besitz irischer Benediktinerinnen ist. Geschäftstüchtig sind diese Benediktinerinnen, denn sie verlangen 7 € Eintritt pro Person. Das ist uns zuviel, deshalb gehen wir nur ins Café und machen von weitem unsere Fotos. Pfeil nach oben

Zurück nach Clifden fahren wir durch das schöne Lough Inagh – Tal und in großem Bogen über Roundstone direkt zum Hotel. Wir haben heute eine der schönsten Landschaften der irischen Westküste durchfahren.