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Glendelough - die Powerscourt Gärten

Fr, 01.08. 2003

Bei schoenem Wetter verlassen wir unser Hotel nach dem Fruehstueck und fahren zuerst noch einmal in den huebschen Ort Howth. Dort laufen wir am Hafen entlang bis zum Leuchtturm.Howth Von hier haben wir einen schoenen Blick auf den Hafen und den Ort. Zum Schluss unserer Reise werden wir nochmals hier im Hotel uebernachten, aber ob uns dann noch die Zeit bleibt, den Ort genauer zu erkunden, ist ungewiss.

Unser Ziel führt uns heute in den Südosten der Insel. Zunächst haben wir erhebliche Schwierigkeiten, überhaupt den Weg auf die Nationalstrasse Nr. 11 zu finden. Es ist nichts ausgeschildert, und statt auf dem östlichen Ring Dublin zu umfahren, landen wir mitten in der Stadt, wo wir uns im Kreise drehen. Nur einem hilfsbereiten Dubliner haben wir es zu verdanken, dass wir den richtigen Weg finden. Der Dubliner versprach uns, dass die Wegbeschilderung auf dem Lande in genügendem Abstand von Dublin besser würde. Das Problem sei bekannt, aber man tue nichts dagegen. Wir werden noch viel Ärger damit haben. So häufig verfahren wie heute haben wir uns auf allen bisherigen Reisen insgesamt nicht. Sollte einmal eine Wegbeschilderung vorhanden sein, dann ist sie wegen dGlendelougher Zweisprachigkeit (gälisch und englisch) so klein geraten, dass wir als Brillenträger Schwierigkeiten mit dem Lesen haben.

Unser erstes Ziel auf der Tagesetappe ist das Tal von Glendelough mit seiner frühchristlichen Klostersiedlung. Dieser Ort gehört zu den „top ten“ Sehenswürdigkeiten von Irland, und den dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Aber der Weg dorthin ist wiederum schwer zu finden, zumal wir zuerst noch einen Abstecher in die ebenso berühmten Powerscourt-Gärten machen wollen. Die Gärten liegen in den Wicklow Mountains, dem höchsten Gebirgszug Irlands. Die Straßen zu beiden Zielen sind entsetzlich schmal, die Iren fahren wie die Irren, und Dieter steht öfters der Schweiß auf der Stirn, wenn Gegenverkehr ist .

Die Iren kennen beim Autofahren keine Ruecksicht, sie fahren auf Teufel komm raus. Vor SchreckPowerscourt Gärten bremsen wir jedes Mal, ausweichen ist nicht moeglich, da Mauern oder Hecken die Straßen begrenzen und das Bankett schmalen Graeben gleicht. Wir brauchen etliche Tage, um uns an diese Fahrerei zu gewoehnen. Dennoch: die ganze Reise über bleiben wir und das Auto heil. Nicht einmal ein kleiner Kratzer bleibt am Wagen zurück. Na, Gott sei Dank schon mal hier vorweg!

Die Powerscourt Gaerten liegen malerisch in den Bergen, und die Anlage von Glendelough sucht wohl auf der Welt ihresgleichen. Leider bleibt nicht ausreichend Zeit, die weitlaeufige Anlage von Glendelough (erstreckt sich über ein ganzes Tal, dass zu Fuß durchwandert werden muss) in ihrer Gesamtheit zu erkunden. Unser Tagesziel ist ein Country Hotel in Newbawn. Auch dieses finden wir erst nach ein paar Ehrenrunden durch saemtliche verstreut liegenden Weiler. Wir kommen kurz vor 19.00 Uhr dort an. Das Hotel liegt mitten in der irischen Wildnis. Weit und breit gibt es nichts. Zum Abendessen sind wir nur auf dieses Hotel angewiesen. Das nutzt der Hoteleigner natuerlich aus.Pfeil nach oben Fuer uns beide zusammen kostet es 80.-€ ohne Getraenke. Na ja, geschmeckt hat es aber trotzdem. Ein kurzer Spaziergang nach dem Essen bereitet uns auf die Nachtruhe vor, die wir wirklich nach diesem anstrengenden Tag noetig haben.