Länderinfo Peking


Allgemeines

Peking, Chinas Hauptstadt, liegt etwa auf demselben Breitengrad wie Madrid. Das Stadtzentrum ist umgeben von Hügelland. Unsere Reisezeit lag im April. In dieser Jahreszeit, also im Frühling zwischen Mitte März bis Mitte Mai, steigen die Temperaturen rasch an, was das Reisen recht angenehm macht. Peking, neuerdings auch Beijing genannt, hat eine Bevölkerung von ca. 12 - 14 Millionen Menschen, von denen 8 Millionen im Stadtkern wohnen.

Peking ist keine Industriestadt, sondern es gilt seit Kaisers Zeiten als Zentrum der Machtausübung und Verwaltung. Mehr als 500 Forschungsinstitute haben hier ihren Sitz. Die Peking-Universität ist die größte und prestigeträchtigste des ganzen Landes. Mao Zedong soll hier auch gearbeitet haben, allerdings nicht als Wissenschaftler oder Professor, sondern als Hilfsbibliothekar.

Die Chinesen sprechen eine Vielzahl von Sprachen und Dialekten. Diese sind so unterschiedlich, dass sich die Bewohner verschiedener Städte oft nicht untereinander verständigen können. Einfacher für die Chinesen sind die Schriftzeichen, denn sie sind im ganzen Land gleich. Teilweise sind es bis zu 2000 Jahre alte Bildzeichen. So entsteht durch Kombination von 2 Bildzeichen für das Wort "Baum" das neue Wort "Wald". Für die Europäer ist die Aussprache der Zeichen recht problemematisch, denn auch die Tonhöhe spielt zum Verständnis eine wesentliche Rolle.

In die Schlagzeilen geriet Peking 1989 , als Studenten und Hunderttausende von Bürgern auf dem Platz des Himmlischen Friedens gegen Willkür und Korruption ihrer Regierung und für mehr Meinungsfreiheit und Demokratie demonstrierten. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, das heißt, er wurde in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni von der Armee mit einem Massaker beendet.

1994 bewarb sich Peking um die Austragung der Olympischhen Spiele 2000, unterlag damals aber Sydney. 2008 sollen die Olympischen Sommerspiele in Beijing ausgetragen werden.

In unserem Reisebericht ist oft die Rede von sogenannten "geomantischen" Gesichtspunkten. Die Geomantie oder auch Geomantik sieht ihre Aufgabe im Verstärken so genannter "positiver" und im Abschwächen so genannter "negativer Kräfte und Energiefelder", um so ein Optimum an Harmonie im Lebensumfeld zu erreichen. Der Geomant versucht zum Beispiel festzustellen, welche Auswirkungen und Veränderungen auf das Lebensumfeld etwa beim Bau eines Gebäudes auftreten; er ergreift Maßnahmen, um Gleichgewicht und Harmonie herzustellen. Für Anhänger der Geomantie ist es nicht unwesentlich, wie ein Gebäude platziert, ein Raum gestaltet oder die Umgebung in das Gesamtgefüge positiv eingegliedert wird. (Feng Shui Raumharmonie )