Länderinfo Mexiko - Guatemala


Allgemeines

Mexiko, ein bevölkerungsreicher Staat in Nord- und Mittelamerika, grenzt im Norden an die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), im Süden an Belize und Guatemala. Westlich liegt der Pazifik, im Osten der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, zwei Randmeere des Atlantiks.

Der größte Teil von Mexiko (88%) ist dem nordamerikanischen Kontinent zugeordnet, während der südliche Teil bereits zur Landbrücke Zentralamerikas zählt. Das Land ist fast sechsmal so groß wie Deutschland. Haupstadt und zugleich größte Stadt des Landes ist Mexiko-Stadt.


Karte Mexiko


Für die Einreise nach Mexiko benötigt man einen gültigen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muß. Ein Visum ist nicht erforderlich. Die für alle Reisenden erforderliche Touristenkarte erhält man im Flugzeug. Diese muß ausgefüllt und unterschrieben werden. Bei der Einreise wird sie abgestempelt; die ausgehändigte Kopie dient zur Ausreise und muß deshalb zusammen mit dem Reisepass aufbewahrt werden. Zusätzlich zur Touristenkarte erhält man ein Zollformular, das auszufüllen ist. Sofern man keine Waren angemeldet hat, wird das Gepäck nach dem Zufallsprinzip einer routinemäßigen Kontrolle unterzogen. Dabei wird man aufgefordert, eine Taste an einer Ampel zu drücken, die sich innerhalb des Zollbereiches befindet. Das grüne Licht gestattet den Durchgang ohne Kontrolle, das rote Licht zeigt eine Kontrolle an. Die Einfuhr von frischen Lebensmitteln nach Mexiko ist nicht erlaubt.

In vielen archäologischen Stätten werden immer wieder Ausgrabungs- und Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, so dass es vorkommen kann, dass einzelne Teile kurzfristig nicht zugänglich sind. Das Fotografieren ist erlaubt, für das Filmen wird in der Regel eine Gebühr von 35 Pesos verlangt (Stand Febr. 2009). Viele Pyramiden dürfen nicht mehr bestiegen werden, einmal wegen der Gefahr, die Treppen hinab zu stürzen, oder einfach aus Gründen der Erhaltung der Denkmäler.

Zur Sicherheitslage:

Mexiko insgesamt ist eines der beliebtesten Touristenregionen in Lateinamerika, und den meisten Touristen ist nichts passiert, und sie würden wieder dorthin fahren. Wie alle Großstädte ist Mexiko-Stadt insofern unsicher, als dass hier verschiedene soziale Schichten aufeinandertreffen. Es ist immerhin die größte Stadt der Welt, und einige Stadtteile sollte man nachts und auch tagsüber wirklich meiden. Auch Überlandfahrten sind tagsüber sicherer. Die Wahrscheinlichkeit eines Überfalls ist sehr gering, wenn man Überlandfahrten nachts meidet. Zudem hängt die Überfallwahrscheinlichkeit sehr stark vom persönlichen Verhalten ab. Die Kriminalität richtet sich nicht an Ausländer, sondern generell an alle, die Wertvolles (Geld, Schmuck etc.) in der Tasche haben könnten. Dementsprechend ist eine grundlegende Vorsichtsmaßnahme, keine Wertsachen offen zuPfeil zeigen und bestimmte Viertel zu meiden. Bei Reisegruppen wie Studiosus werden solche Viertel sowieso gemieden, und man ist hier von vorneherein auf größtmögliche Sicherheit bedacht.

Die Währung von Mexiko:

Der Mexikanische Peso (mex$) ist die nationale Währung Mexikos. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entsprechen 18,41 Pesos (Stand Febr. 2009).

PesosPesos

Überall im Land kann auch mit amerikanischen Dollar bezahlt werden, Wechselgeld erhält man dann aber in Pesos. Das Umtauschen in Wechselstuben bereitet keine Schwierigkeiten.

 

GuatemalaGuatemala liegt in Zentralamerika, im Süden der Halbinsel Yucatan. Der Staat grenzt im Südosten an Honduras, im Süden an El Salvador, im Norden an Mexiko und im Osten an Belize. Guatemala hat zwei Küsten, im Osten einen schmalen Zugang zum Karibischen Meer und im Südwesten die Pazifikküste. Hauptstadt ist Guatemala-Stadt.

59,4 % der Guatemalteken sind europäischer oder gemischt europäisch-indigener Abstammung. Diese Bevölkerungsgruppe wird lokal anders als in anderen Ländern Mittelamerikas als Ladinos bezeichnet. Der europäische Anteil ist überwiegend spanischer Herkunft. Weitere 40 % der Gesamtbevölkerung sind Indigene, meist aus den Völkergruppen der Maya.

Spanisch ist die Amtssprache und Muttersprache der Mestizen und der europäischstämmigen Bevölkerung. Neben der Amtssprache Spanisch, die rund 60 % der Guatemalteken sprechen, kommen Maya-Sprachen hinzu, die teilweise starke regionale Unterschiede aufweisen. Insgesamt werden in Guatemala 23 verschiedene indigene Sprachen gesprochen, davon 21 Maya-Sprachen.

Touristische Höhepunkte des Landes sind der Atitlan-See, die alte Hauptstadt Antigua, dieHonduras antike Mayastadt Tikal im Petén, sowie einige andere sehenswerte Städte wie Quetzaltenango und Chichicastenango im Hochland. Guatemala macht auch interessant, dass das Land zahlreiche Klimazonen aufweist, die eine reiche Flora und Fauna hervorgebracht haben.

In Guatemala gilt in erhöhtem Maße, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen, auf auffälligen Schmuck zu verzichten und Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Fahren bei Dunkelheit sollte vermieden werden. In Antigua wurden wir darauf aufmerksam gemacht, aus Sicherheitsgründen uns nicht weiter als 2 - 3 Blocks vom Zentrum zu entfernen, in Guatemala-Stadt haben wir den Bus nicht verlassen.

Honduras grenzt an Guatemala, Nicaragua, El Salvador und mit seiner Nordküste an die Karibik. Die Südküste liegt am Nordpazifik. Hauptstadt ist Tegucigalpa.

Unser 2-tägiger Aufenthalt in Honduras beschränkte sich auf den Besuch der Ausgrabungsstätte Copan.

Pfeil

Anmerkung:

Die hier gezeigten Landkarten sind Public Domain (siehe dazu CIA World Fact Book). Das Factbook ist gemeinfrei, sein Inhalt kann ohne besondere Erlaubnis beliebig verwendet werden.