Länderinfo Alaska


Allgemeines

Der Name "Alaska" (Alaxsxaq ) bedeutet so viel wie "Land, wo das Meer anstrandet". Politisch gesehen ist es der 49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten, hat eine Gesamtfläche von ca. 1,53 Millionen Quadratkilometern und ca. 650 000 Einwohner. Die Hauptstadt des Bundesstaates heißt Alaska Weather StaionJuneau. In Alaska gibt es zwei Zeitzonen: Die Alaska Time und die Hawaii Time auf den westlichen Aleuten. Die größte Insel, die zu Alaska gehört, heißt Kodiak Island.

Alaska gehörte ehemals zu Russland. Erst am 30. März 1867 kauften die USA, unter Präsident Andrew Johnson, den Russen Alaska für 7.2 Millionen Dollar ab. Die USA wurden dabei von dem Aussenminister William Seward vertreten. Der US-Kongreß hätte beinahe seine Zubilligung verweigert und der Kauf Alaskas galt lange als sinnlos und wurde als Seward Icebox oder Seward Folly bezeichnet. Am 18.. Oktober 1867 (Alaska Day) wurde Alaska offiziell an die USA übergeben, die Zeremonie fand in Sitka statt.

Mount McKinleyDer größte Fluss bzw. Strom des Landes ist der Yukon, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt und die Mitte Alaskas in Richtung Westen fließend durchschneidet und in das Beringmeer mündet.

Der Mount McKinley in Alaska ist mit 6.194 Metern Höhe der höchste Berg Nordamerikas. Er wurde nach dem 25. US-Präsidenten William McKinley benannt. Ein alternativ verwendeter Name des Berges ist Denali, ein Wort aus dem Athapaskischen, das der Große oder der Hohe bedeutet. Denali ist der offizielle Name des Berges in Alaska.

Vielen Menschen bekannt ist Alaska wegen der jährlich im Februar stattfindenden Weltmeisterschaften im Hundeschlittenrennen. Da wir auf unserer Reise Tok, die "Schlittenhundehauptstadt" besucht haben, haben wir uns etwas mit dieser Sportart befasst und einiges dazu gelesen, was wir hier kurz wiedergeben:

Das härteste Hundeschlittenrennen der Welt heißt Yukon Quest und wurde 1984 gegründet. Gestartet wird in Fairbanks. Die Rennstrecke führt durch die einstige Goldgräberstadt Dawson City bis nach Whitehorse im kanadischen Yukon Territory. Das bedeutet 1600 Kilometer Wind und Wetter ausgesetzt: allein mit den Hunden durch den Winter unweit des Polarkreises, bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad, über den zugefrorenen Yukon River, durch verschneite Wälder und über zerklüftete, steile Berge.

 

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Der Yukon Quest ist ein Rennen ohne erholsame Nächte. Es gibt nur eine vorgeschriebene Pause von 36 Stunden in Dawson. Daher ist die Müdigkeit der grösste Feind der Musher (Hundeschlittenführer). Aber auch Einsamkeit, Kälte und wilde Tiere machen den Mushern zu schaffen. Nur den Hunden macht das Rennen wirklich Spass. Diese werden denn auch hervorragend versorgt und von mehr als 20 Tierärzten betreut. Natürlich steht auch extra Kraftfutter an den zehn Checkpoints bereit, genauso wie 60.000 Booties, die die Pfoten der Hunde vor dem Wundlaufen schützen.

Der Alaskan Husky ist der Star unter den Schlittenhunden: Kein anderer kann so schnell rennen und hat so viel Kraft wie er. Die Alaskan Huskys sind eine besondere Züchtung der Schlittenhunde, die aus der Kreuzung von Sibirian Huskys mit anderen Wind- und Jagdhunden entstanden ist. Das Fell der AlPuffinaskan Huskys ist nicht ganz so dick wie das anderer Schlittenhunde, aber es reicht aus, um sie vor extremer Kälte zu schützen. Außerdem hat das dünnere Fell den VNo Puffinorteil, dass ihnen auch bei warmen Temperaturen nicht gleich die Puste ausgeht. Alaskan Huskys können bis zu 14 Jahre alt werden.

Bei unserer Schiffsfahrt in den Prince William Sound entdeckten wir am Ufer nach einem Hinweis des Kapitäns in einer Felsnische eine Reihe von Puffins. Diese auch unter dem Namen "Papageitaucher" bekannten Vögel sind in den Gegenden der Arktis und Nordeuropas und auf vor allem auf Island heimisch. Sie gehören zur Familie der Alkenvögel. Sie sind taubengroß, dickköpfig, haben einen kurzen Hals und wirken etwas plump. Unverwechselbar ist der hohe Schnabel in Rot, Gelb und Schwarz, dessen Farben im Winter verblassen. Die Jungvögel haben einen noch niedrigen, dunkelgrauen Schnabel mit rötlicher Streifung. Die Füße sind korallenrot. Ihr schneller Flug kostetan den Anfang die Vögel sehr viel Kraft, da ihre kurzen Flügel mehr zur Fortbewegung beim Tauchen geeignet sind.

Wozu "Puffins" herhalten müssen, zeigt das nebenstehende Bild! Mal etwas anderes, oder?