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Wunderschöne Landschaftsgärten


Mi, 14. April 2010

"Nur die Gegensätze lehren einen die Welt kennen: Wer nicht ums Dunkel weiß, kann das Licht nicht erkennen!"

(Spruch des Tages)


Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Landschaftsgarten Sukkei-en
Landschaftsgarten Shukkei-en in Hiroshima
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Bevor wir heute Morgen um 8.00 Uhr Hiroshima verlassen, steht noch der Besuch des Shukkei-Gartens auf dem Programm. Er erstreckt sich am Ufer des Ota und ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wie wir bald feststellen. Vor allem jetzt zur Kirschblütenzeit zeigt sich die Gartenanlage von ihrer besten Seite. Ursprünglich wurde der Shukkei-en für den Sitz eines japanischen Feudalherren im 17. Jahrhundert erbaut. Sinngemäß bedeutet Shukkei-en in etwa so viel wie "Garten der versunkenen Landschaft". Auf kunstvolle Art und Weise wurden ganze Landschaften entworfen, die mit Brücken verbunden sind. Zahlreiche kleine Teiche und Inseln bieten dem Besucher ein abwechslungsreiches und geschickt arrangiertes Bild. Die Bilder unserer Fotogalerie sprechen für sich! Wir bleiben ca. 1,5 Stunden im Garten.

Schüler in Kurashiki
Schüler in Kurashiki
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Auf der Weiterfahrt nach Okayama, unserem heutigen Tagesziel, machen wir gegen Mittag Halt in Kurashiki, einer alten Handelsstadt aus der Edo-Zeit. Kurashiki bedeutet so viel wie „Speicherstadt“ oder "Stadt aus Lagerhäusern". Es sind noch Dutzende von Bauten erhalten, die aufgrund ihrer typischen Fassaden ein Wahrzeichen der Stadt darstellen. Die Stadt war Zentrum des Baumwollhandels. Ein reicher Kaufmann der Stadt, Ohara, besaß die meisten Speicherhäuser und Spinnereien. Da er einen Freund hatte, der Kunstsammler war, errichtete Ohara nach dem Vorbild griechischer Tempel für ihn ein Museum mit Werken westeuropäischer Kunst. Sehenswert ist dieses Museum in jedem Fall. Es enthält Werke von Matisse, Renoir, Degas, Gauguin und Picasso sowie auch Werke der japanischen Moderne.

Von Weidenbäumen und blühenden Kirschbäumen gesäumte Kanäle und Steinbrücken machen den Reiz Kurashikis aus. Wir spazieren am Kanal entlang, kaufen uns etwas zu essen und genießen direktnach oben am Ufer die Mittagspause. Heute sind sehr viele Schüler auf Klassenfahrt in der Stadt. Vor allem die Mädchen sind sehr albern, kichern herum und freuen sich sehr, wenn sie von Touristen fotografiert werden!

Burg von Okayama
Burg von Okayama
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Um 13.40 Uhr fahren wir weiter nach Okayama. Hier liegt der Garten Koraku-en, der Garten, "um sich zu beglücken". Er zählt zu den drei schönsten Landschaftsgärten Japans. Die beiden anderen sind der Kairaku-en in Mito und der Kenruku-en in Kanazawa. Die Sonne scheint, wir haben fast wolkenlosen Himmel und der Garten ist eine wahre Fundgrube für die Fotografen!

Kiefer im Koraku-en
Schön geschnittene japanische Kiefer im Koraku-en
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Der aus dem Jahr 1700 stammende Garten ist geschickt aufgeteilt und bietet so verschiedenste An- und Aussichten: Vom Bambuswäldchen zum Reisfeld ist es nur ein kurzer Weg, dann geht es an der Teeplantage vorbei zum No-Theater und weiter über die Brücke vom Karpfenteich und schließlich unter das weiße Kirschblütendach der Bäume, immer wieder gibt es neue Fotomotive! Die schwarze Burg von Okayama, die von einigen Stellen aus zu sehen ist, wird geschickt in die Komposition eingebunden. Man kann die Burg besuchen, muss dafür aber den Garten verlassen. Aus Zeitgründen bleiben wir lieber im Garten und genießen die immer wieder neuen Eindrücke: Teepavillons, Teiche, Wasserfälle, Zickzackbrücken, einfach toll! Diesen Garten muss man gesehen haben!!

Gegen 17.00 Uhr nach obenendet unser gemeinsames Besuchsprogramm und wir fahren zum Hotel Granvia Okayama. In Hotelnähe suchen wir uns gegen 19.00 Uhr ein schönes Restaurant zum Abendessen.