Auf nach Florida!


Di, 15. 02.2011: Anreise, Mietwagen, Fahrt zum Hotel

Heute geht sie also los, unsere erste Reise nach Florida, unsere achte gemeinsame Reise in die USA. Um rechtzeitig am Flughafen in München zu sein, bestellen wir uns für 6.30 Uhr ein Taxi. Der Lufthansaflug LH 2004 startet pünktlich um 9.05 Uhr ab München nach Düsseldorf. Dort ist genügend Zeit für eine Kaffeepause. Um 12.40 geht es dann mit 35-minütiger Verspätung weiter mit dem Lufthansaflug LH 466 nach Miami. Grund für den verspäteten Abflug: Die Anzahl der Koffer stimmte nicht mit der Anzahl der Passagiere überein! Der Flug verläuft ruhig und wir landen um 16.35 Uhr Ortszeit (Flugzeit 10 Stunden 30 Minuten, Zeitverschiebung -6 Std/MEZ) in Miami International Airport. Die Passkontrolle geht erstaunlich schnell vonstatten, und das, obwohl jeder Einreisende nach genauer Prüfung seines Reisepasses fotografiert wird und von jedem Finger einen Fingerabdruck hinterlassen muss! Seit dem 12. Januar 2009 müssen sich USA-Reisende ohne Visum zur Einreise in die Vereinigten Staaten bis spätestens 72 Stunden vor Abflug über das Online-System ESTA (Electronic System for Travel Authorization) registrieren. Somit sind natürlich schon alle Daten vor der Einreise bekannt.

Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Unser Auto
Unser Mietwagen in Florida
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Den bestellten Mietwagen bekommen wir im Rental Car Center (RCC). Das befindet sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens. Hier werden alle Mietwagen angemietet und wieder zurückgegeben. Kostenlose weiße Pendelbusse (Rental Car Shuttle) verkehren im 10-Minuten-Takt. Im RCC können täglich bis zu 28.000 Kunden bedient werden, die Mietwagen stehen auf drei verschiedenen Ebenen je nach Vermieter. Unser Autovermieter ist Alamo. Bei unserer Ankunft dort hat sich zum Glück noch keine lange Warteschlange gebildet, so dass wir nach einer halben Stunde auch schon an der Reihe sind und nach Vorlegen der Reisepässe, der Führerscheine und des Vouchers die nötigen Unterlagen und das bestellte Navigationsgerät in Empfang nehmen können. Es handelt sich um ein Garmin Nüvi, das zusammen mit einem Sandkissen einfach auf das Armaturenbrett gestellt wird. Wir werden in den ersten "Level" geschickt und können uns dort in einer "Line" aus den zu der Zeit insgesamt 6 geparkten Autos unserer gewählten Klasse einen Wagen aussuchen. (Reservierung: Intermediate, 4 Door Car Auto A/C) Wir entscheiden uns nach obenfür einen Chevrolet, da unser Gepäck in diesem Wagen komplett im Kofferraum verstaut werden kann. Leider ist es mittlerweile schon dunkel geworden und so kommt das Navigationsgerät auch sofort zum Einsatz.

Hotel Indian Creek in Miami
Hotel "Indian Creek" in Miami
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Unser Hotel "Indian Creek" liegt am "Indian Creek Drive" in Miami Beach, ca. 12 Meilen vom Flughafen entfernt, mit Navi kein Problem! Das Problem entsteht beim Parken, denn vor dem Hotel können wir nur bis morgen früh 8.00 Uhr kostenlos parken, danach gilt die Parkdauer nur für 15 Minuten. Aber das stört uns erst einmal nicht, wir sind froh, heil angekommen zu sein. Der diensthabende Officer an der Rezeption überschlägt sich nicht gerade in Freundlichkeit und erledigt zuerst seine Telefongespräche, bevor wir unseren Voucher vorlegen dürfen. Das uns zugewiesene Zimmer liegt im ersten Stock an einer Nebenstraße des Indian Creek Drive. Im Zimmer stehen ein riesiges Kingsize-Bett und ein großer Schrank mit Fernsehapparat, sowie ein kleiner Schreibtisch. Damit ist das Zimmer auch schon voll und für das Ausbreiten der Koffer ist kaum noch Platz da. Das Bad ist ein Minibad. Von den "First Class Amenities In Every Room", den Erste-Klasse Annehmlichkeiten in jedem Zimmer, die auf der Internetseite angepriesen werden, kann nun wirklich keine Rede sein. Für die "Wireless Internet Connection" werden stolze 12,50$ verlangt. Das ist uns zu teuer. Deshalb wird keine Email nach Hause geschrieben - wir haben unser Netbook dabei - sondern eine SMS. Im nahe gelegenen Subway und im Supermarkt kaufen wir noch schnell ein Sandwich und Getränke. Nach einer kurzen Erfrischung und dem Auspacken der Koffer - soweit das in der Enge möglich ist - ist Nachtruhe angesagt!

Hier sieht man die genaue Reiseroute:


Wir haben alle Zimmer, den Mietwagen und die Flüge über den Reiseveranstalter Canusa vorgebucht. Mit diesem Reiseveranstalter haben wir bisher bei unseren USA-Reisen gute Erfahrungen gemacht. Und auch auf dieser Reise enttäuscht uns Canusa nicht. Die einzigen Ausnahmen sindnach oben das erste und das letzte Hotel. Gebucht ist die Kategorie "Standard": Ein Zimmer mit zwei Doppelbetten (2 double beds - in Miami Beach ein Kingsize Bett) und Bad. Bis auf eine Ausnahme ist bei allen Zimmern ein "continental breakfast" eingeschlossen, was aber keineswegs mit unserem Frühstück gleichzusetzen ist! Das wussten wir natürlich im Vorhinein!