Kurzurlaub in Bad Gastein im Oktober 2010


Di, 05.10.2010

Heute sind die Wetterprognosen nicht gut. In der persönlichen Morgenpost des Hotels steht: "In der Früh bewölkt, aber noch trocken, doch tagsüber regnet es sich ein." Als Wandertipp wird der Höhenweg nach Bad Hofgastein angegeben. Diesem Vorschlag folgen wir! Nach dem fürstlichen Frühstück geht's los, Regenschirme sind im Rucksack.

Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Höhenweg nach Bad Hofgastein
Eichhörnchen begleiten uns auf dem Höhenweg nach Bad Hofgastein
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Der Höhenweg, der Bad Gastein mit Bad Hofgastein verbindet, ist 8 km lang und wird als einer der lohnendsten Spaziergänge im Gasteiner Tal bezeichnet. Dieser Aussichtsweg wurde in den Jahren 1934 - 1938 errichtet. Zunächst geht man auf der Kaiser-Wilhelm-Promenade ins Kötschachtal. Beim Taleingang zweigt der Ardackerweg nach links ab, quert die Kötschach und führt zum Café Gamskar. Hier beginnt der Höhenweg nach Bad Hofgastein. Er führt an zahlreichen alten Bauernhöfen vorbei durch Wald und Wiesen und er zeigt ein reizvolles und abwechslungsreiches Landschaftsbild. Insgesamt sind wir knapp 3 Stunden unterwegs, bis wir das Zentrum von Bad Hofgastein erreichen. Unterwegs fängt es leicht an zu regnen, aber das macht uns nichts aus. In Bad Hofgastein hört der Regen auf und wir können gemütlich an den wunderschönen Häusern vorbei ins Zentrum gehen und uns dort umschauen.

Bad Hofgastein
Herbst in Bad Hofgastein
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Bad Hofgastein liegt "853,53m über Adria" und macht einen sehr gepflegten Eindruck. Mit 6700 Einwohnern (Stand Januar 2010) ist der Ort etwas größer als Bad Gastein. 1820 erfolgte die Verleihung des Thermalwasserbezugsrechtes aus den Quellen von Bad Gastein durch Kaiser Franz I. Seit 1830 wird das begehrte Nass in einer etwa acht Kilometer langen Thermalwasserleitung aus Bad Gastein herbeitransportiert. Seit 1936 führt der Ort die Bezeichnung Bad Hofgastein.

Blick auf das Kongresszentrum in Bad Hofgastein
Blick auf das Kongresszentrum in Bad Hofgastein
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Bad Hofgastein hat eine ausgedehnte Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, Hotels, Cafés und Restaurants. Daneben gibt es die Alpen Therme Gastein mit dem Alpen-Kurpark und der seit Jahrhunderten bekannten Gasteiner Radon-Thermalkur, wie sie auch im Gasteiner Heilstollen in Böckstein/Sportgastein betrieben wird. Alles in allem gefällt uns der Ort wesentlich besser als Bad Gastein, bei einem erneuten Urlaub im Gasteiner Tal würden wir sicher hier wohnen wollen!

Gegen 13.00 Uhr nehmen wir für die Rückkehr nach Bad Gastein den Bus, der stündlich verkehrt und der mit der "GasteinCard" lediglich 1€/Person kostet. Wir steigen am Bahnhof aus, kaufen noch eine Kleinigkeit zum Essen und kehren dann ins Hotel zurück. Am Nachmittag gehen wir nochmals insPfeil Zentrum von Bad Gastein, kaufen einen Gasteiner Gewürzstrauß, machen ein paar Fotoaufnahmen und genießen anschließend die Wellness-Angebote unseres Hotels. Richtig "relaxt" freuen wir uns auf das anschließende Abendessen. Wir haben uns heute für Tranche vom Jungschweinefilet auf Schnittlauch-Sauerrahmsauce, dazu Jungzwiebeln und Tagliatelle bzw. Filet vom Zander auf Ketakaviarschaum mit Romanescoröschen und Wildreis entschieden (Menü I bzw. II), dazu die obligatorischen Vor- und Nachspeisen. Schön, wenn man sich so ausgiebig bedienen lassen kann!