Tangalle - Galle - Flughafen in Katunayake - Heimreise

Fr, 31. 03. 2017 und Sa, 01. 04. 2017

Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Wir verlassen gegen 8.30 Uhr Tangalle und begeben uns auf den Rückweg zum Flughafen in Katunayake, von wo aus wir morgen in den frühen Morgenstunden die Heimreise antreten werden.

Buddhastatue in Dondra
Buddhastatue vor dem Vishnu-Tempel in Dondra
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Nach etwa einer Stunde Fahrzeit kommen wir in Dondra an, dem südlichsten Punkt Sri Lankas. An der Haupt-Küstenstraße A2 machen wir den ersten Stopp und besichtigen den neu errichteten buddhistischen Vishnu-Tempel namens Devundara Vihara, ein Wallfahrtsziel für Hindus und Buddhisten gleichermaßen.  Vishnu ist Schutzgottheit des Buddhismus, und für Hindus ist Buddha umgekehrt eine Inkarnation Vishnus. Was die Besucher am meisten interessiert, sind die beiden angeketteten Elefanten neben dem Tempel. Sie werden für Prozessionen gebraucht. Dass sie den ganzen Tag angekettet sind, ist für unseren Geschmack natürlich reine Tierquälerei. Besonders der zweite Elefant trampelt hin und her, wirft das Futter mit seinem Rüssel weg und wirkt bereits stark verhaltensgestört, was kein Wunder ist.

Fischerboote am Cape Weligama
Fischerboote am Cape Weligama
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!0 km westlich von Dondra liegt Matara. Hier ist eine Toilettenpause vorgesehen. Die Stadt Matara besichtigen wir nicht, wir sehen lediglich die kleine Insel mit dem buddhistischen Tempel Parey Duwa. Wie Jan erzählt, sind hier im Jahre 2004 infolge des Tsunamis über 50.000 Menschen ums Leben gekommen.

Stelzenfischer
Stelzenfischer
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Wir fahren weiter auf der Küstenstraße A2 und kommen nach ca. 20 km zum Cape Weligama. Moderne Luxusresorts, umgeben von tropischer Vegetation, sowie Hotels der gehobenen Kategorie prägen das Landschaftsbild. Aber auch für etwas anderes ist Weligama bekannt: es sind die Stelzenfischer. Fischer sitzen auf Stelzen - handgefertigten Holzgestellen, die fest in den Korallen verankert und eingegraben sind - und werfen aus dieser unbequemen Lage ihre Angeln aus, eine sicher sehr anstrengende Art zu fischen. Ob sie nun beim Sitzen auf Astgabeln reichen Fang machen, weiß ich nicht. Bei unserem Aufenthalt wurde jedenfalls kein einziger Fisch gefangen. Aber lohnend wird es für die Fischer auf jeden Fall sein, denn sie lassen sich für ein kleines Trinkgeld fotografieren. Angehörige sammeln das Geld ein. Doch dieses kleine Trinkgeld geben wir gerne!

Festung Galle
Festung Galle
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Gegen Mittag erreichen wir die ehemalige Hafenstadt Galle, ca 120 km von der Hauptstadt Colombo entfernt. Galle war einer der wichtigsten Häfen im 16. und 17. Jahrhundert und Umschlagplatz berühmter Edelsteine und Gewürze. Gegründet wurde Galle von den Portugiesen (1589) unter dem Namen Santa Cruz. Die 1663 von den Niederländern errichtete Festung Galle ist wie die Altstadt Weltkulturerbe. Sie ist die größte erhaltene europäische Festung in Südasien und war einst Hauptstadt von Niederländisch-Ceylon. 1796 ging die wehrhafte Festungsanlage an die Briten über, ohne dass auch nur ein einziger Schuss fiel. Für die britische Kolonialmacht war die Festung nur von geringer Bedeutung, so dass man auf einen radikalen Umbau verzichtete. Wir machen einen Spaziergang über den grasbewachsenen Wall und die geschützt dahinter liegende Altstadt. In Galle herrscht ein tropisches Regenklima mit hohen Temperaturen und ausreichend Niederschlag das ganze Jahr über. Am heißesten soll es im März und April sein. So sind es auch heute 32°, dazu eine mörderische Luftfeuchtigkeit von über 80%. Das treibt den Schweiß nur so heraus und nichts ist mehr trocken am Körper. Selbst Jan als Einheimischer fühlt sich nicht mehr so richtig wohl. Wir "retten" uns in die Holländisch Reformierte Kirche, die älteste protestantische Kirche auf Sri Lanka. Hier ist es wenigstens etwas kühler. Jan bestellt den Bus vor die Kirche und wir verlassen Galle. Bei "normaleren" Temperaturen wäre der Bummel durch die Altstadt schöner gewesen.

Ab Galle können wir die neue Autobahn bis zu unserem Hotel in Katunayake benutzen. Die Fahrt dauert gute 3 Stunden. Unterwegs machen wir eine kleine Pause an einer Autobahnraststätte und essen eine Pizza. Während der ganzen Fahrt regnet es heftig! Das schöne Wetter scheinen wir hinter uns gelassen zu haben.

Bungalowanlage Tamarind Hotel
Bungalowanlage Tamarind Hotel
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Das letzte Hotel auf dieser Reise ist das Tamarind Hotel, in dem wir auch nach unserer Ankunft die ersten Stunden verbrachten. Hier verabschieden wir Fahrer und Beifahrer und natürlich Jan, den Reiseleiter. Trinkgelder waren im Bus eingesammelt worden. Das letzte gemeinsame Abendessen - natürlich wieder lauwarm. Um 24.00 Uhr werden die Koffer abgeholt - bis dahin vertreiben wir uns die Zeit mit Lesen. Um 0.30 Uhr werden wir zum Flughafen gebracht. Es folgt das übliche Procedere, auf das ich nicht näher eingehen will. Die Zeit bis zum Abflug ist weniger angenehm, aber es muss sein. Ein Ehepaar aus Berlin erlebt eine böse Überraschung: Sie können nicht von Abu Dhabi mit Air Berlin nach Berlin fliegen, sondern müssen mit Etihad einen Umweg über Frankfurt nehmen; einer mitgereisten Familie passiert Ähnliches: Sie fliegen mit in unserer Maschine nach MÜnchen und erst dann weiter nach Berlin. Grund ist immer eine Überbuchung der Maschine seitens Air Berlin.

Rückflüge

Die Rückflüge sind pünktlich und ohne Komplikationen. In München werden wir von unserem Sohn erwartet, der uns nach Hause bringt! Hier endet unser erlebnisreicher Urlaub!

Unser Hotel von 18.00 Uhr bis 0.30 Uhr:

Hotel Tamarind Tree - PO Box 06 - Airport Road - Minuangoda