Ragusa, Cava d`Ispica und Noto

Mo, 11.05. 2015

Unser heutiges Programm:

Entspannen Sie einen Tag oder besuchen Sie mit uns optional zwei Hochburgen des sizilianischen Barock: Noto und Ragusa. Anlass zum Bau dieser überschwänglich geschmückten Städte war ein Erdbeben von 1693. Die Architekten überboten sich gegenseitig mit einer Schar von Steinmetzen. Hierdurch entstanden die prachtvollsten Fassaden ─ eine Wunderwelt der Fantasie. Die Steingärten und die Innenstädte werden Sie begeistern. Weiter führt Sie die Tour zu den Katakomben von Ispica und zur Zitadelle, die noch aus neolitischer Zeit stammen. Dieser Ausflug bietet Ihnen Eindrücke und Erlebnisse, welche Sie nicht verpassen sollten.

Noto, Ragusa und Ispica werden als Zusatzprogramm von Gebeco angeboten zum Preis von 79€/Person. Da sich genügend Teilnehmer melden, findet das Programm auch statt und wird direkt beim Reiseleiter bezahlt.

Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Blick auf Ragusa Ibla
Blick auf Ragusa Ibla
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Ragusa liegt ca. 50 km von Noto entfernt. 1693 wurde die Stadt von einem Erdbeben fast vollständig zerstört und ihre Vergangenheit, arabische und mittelalterliche Spuren inbegriffen, vernichtet. Im Rahmen des Wiederaufbaus entstanden zwei Stadtteile, einer auf dem Gebiet der ursprünglichen Stadt - das heutige Ragusa Ibla - und einer auf einem etwas höher gelegenen Felsplateau im Westen. In Ragusa Ibla prägt der Dom San Giorgio das Stadtbild. Am Ende des palmenbewachsenen Domplatzes führt eine breite Freitreppe hinauf zur Kirche. Eine weitere sehr imposante Kirche ist San Giuseppe. Beide Kirchen sind Schmuckstücke des sizilianischen Barock.

Dom San Giorgo in Ragusa Ibla
Dom San Giorgo in Ragusa Ibla
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Ein Highlight der Stadt ist die schöne Parkanlage Giardini Iblei am äußersten Ende der Altstadt von Ragusa Ibla. Sie bietet eine schöne Aussicht auf das benachbarte Tal und jede Menge Bänke zum Verweilen.

Bevor es weitergeht, genehmigen wir uns am Domplatz einen Cappucino.

Höhlengräber im Archäologischen Park Ispica
Höhlengräber im Archäologischen Park Ispica
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Die Cava d’Ispica oder kurz Cava ist eine 13 km lange, tiefe Schlucht aus Kalkstein in der Nähe von Ispica. Hier besuchen wir den Archäologischen Park. Der Archäologische Park von Ispica -Parco Archeológico - umfasst eine ganze Reihe von Grotten, die teilweise schon in der Steinzeit aus den Felsen gehauen wurden und den Sikulern als Grabhöhlen, in späterer Zeit als christliche Katakomben, Gebetsstätten und Wohnungen dienten. Wir machen eine ausgedehnte, wunderschöne Wanderung durch die Schlucht. Natürlich müssen wir am Ende der Wanderung wieder auf unseren Busfahrer warten, eine Crux!

Balkonkonsolen in Noto
Balkonkonsolen in Noto
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Zurück geht die Fahrt nach Noto. Noto zählt zu den sizilianischen Barockstädten. Sie wurde 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt ist überreich an Palästen und Kirchen. Die Kirchen und Palazzi im Zentrum verdanken ihre Entstehung einem Erdbeben, das 1693 das 10 km landeinwärts gelegene alte Noto (heute Noto Antica) fast komplett dem Erdboden gleichmachte. Adel und Orden gaben daraufhin viel Geld aus, um sich im neuen Noto mit Prunkbauten zu übertreffen. Säulen, Balkone, Treppen - alles aus Stein zeigt sich in geschwungenen Formen mit viel Zierrat. Der Corso Vittorio Emanuele stellt die Hauptstraße dar. Hier reihen sich die bedeutendsten Bauten und schönsten Plätze aneinander. Sehenswert sind die Balkonkonsolen: Fratzengesichter, Fabelwesen, Masken, Putten und PfeilUngeheuer stützen die Plattformen.

Nach einem kurzen gemeinsamen Rundgang trennt sich die Gruppe. Wir halten uns bis 18.00 Uhr im Stadtzentrum auf und gehen dann zu Fuß zu unserem Hotel.