Cefalú

Di, 19.05. 2015

Unser heutiges Programm:

Begleiten Sie heute Ihre Reiseleitung auf dem optionalen Ausflug nach Cefalù. Die Stadt begeistert durch ihre malerisch schöne Altstadt und sein Wahrzeichen, dem imposanten Normannendom. Sie sehen den öffentlichen Waschplatz Lavatoio und die Reste des Tempels der Jagdgöttin Diana. Sie können den Tag natürlich auch nach eigenem Belieben in Palermo verbringen.

Der optionale Ausflug schlägt mit 52€ /Person zu Buche.

Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Blick auf Cefalu
Blick auf Cefalu
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Obwohl sie gerade einmal 14.000 Einwohner hat, ist Cefalú eine der bekanntesten Städte Siziliens. Die Gründe dafür sind ein langer Strand, ein markanter Felsklotz - Rocca di Cefalú - und eine mittelalterlich wirkende Altstadt. Die Stadt wird in jedem Reiseführer erwähnt und ein Besuch empfohlen. Deshalb haben wir uns auch für diesen optionalen Ausflug zusammen mit 10 weiteren Reiseteilnehmern entschieden.

Gegen 10.00 Uhr kommen wir in Cefalú an und besichtigen zuerst gemeinsam den Dom, bevor wir dann in Eigenregie die Stadt erkunden können.

Das reizende Städtchen mit Blick auf das Tyrrhenische Meer liegt am Fuß eines kopfförmigen Felsens. Das griechische Wort Kefalé bedeutet Kopf. Der Ursprung der Stadt geht wohl in das 9. Jahrhundert zurück. Aber erst unter Roger II, dem wir schon in Palermo begegnet sind, kam es zur städtebaulichen Entwicklung. Er war es, der die Kathedrale erbauen ließ, um sich von einem Gelübde frei zu sprechen, das er während eines Unwetters auf See abgelegt hatte.

Blick auf Cefalu
Blick auf den Dom von Cefalu
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Eine Freitreppe, die zum Kirchplatz führt, wird von Statuen und zwei mächtigen Türmen geschmückt. Der Innenraum der Katherdrale erinnert stark an Monreale. Wieder ist es eine dreischiffige Basilika mit mächtigen Säulen und kunstvollen Kapitellen. In der Apsis thront Christus, der Erlöser, auf goldenem Grund, in der linken Hand die Bibel,; darunter Maria mit zwei Erzengeln und eine weitere Reihe tiefer die zwölf Apostel.

Nach der Besichtigung des Doms "entlässt" uns Vincenzo. Wir bummeln als erstes über den Corso Ruggero, die zentrale Gasse der Altstadt und Flaniermeile des Städtchens. Hier reiht sich ein Geschäft an das andere. Mal wird Kitsch angeboten, mal sind es edlere Produkte wie Schmuck, Keramik, Kunsthandwerk oder Taschen, die dann auch ihren Preis haben. Der übliche Touristenrummel hält sich noch in Grenzen. Es geht auf 12 Uhr zu, Zeit, zu der viele Geschäfte bis 15.00 Uhr oder sogar 16.00 Uhr dicht machen. Die Temperaturen sind merklich gestiegen und unsere Lust auf Sightseeing hält sich heute deutlich in Grenzen. So suchen wir uns im Café am Dom ein schattiges Plätzchen, essen eine Kleinigkeit, trinken einen Espresso und zum guten Schluss genehmigen wir uns auch noch einen Eisbecher. Ein Faulenzertag! Von unserem Platz aus sehen wir, wie Vincenzo auf einer Bank ein Mittagsschläfchen hält.

Nach der Rückkehr ruhen wir uns etwas im Hotel aus, bevor wir am Abend wieder ins PfeilZentrum spazieren. Heute wollen wir etwas stilvoller zu Abend essen. Wir finden in der Via Roma ein Restaurant mit entsprechendem Ambiente. Zwei allein reisende Damen aus unserer Gruppe schließen sich uns an und so wird es ein geselliger Abend.