Die Dünen des Sossusvleis

Sa, 14.11.2015

Heute heißt es früh aufstehen, um 4.30 Uhr ist Wecken, um 5.30 Uhr Abfahrt zu den Dünen des Sossusvleis. Zu dieser Zeit sind die Temperaturen noch erträglich und die Dünen im Morgenlicht für Fotofreunde optimal.

Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Dünen des Sossusvlei
Dünen des Sossusvlei
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Das Sossusvlei-Gebiet ist eine von Namibsanddünen umschlossene Salz-Lehm-Pfanne ("Vlei"), die nur in seltenen Jahren Wasser führt, im Schnitt nur alle 10 Jahre. Dann kann sogar ein See am Ende des Vleis entstehen. "Sossus" heißt in der Sprache der Nama so viel wie "blinder Fluss". Das nach Regenfällen aus der Gebirgsregion kommende und in den Atlantik fließende Wasser des Flusses Tsauschab versandet in den Sanddünen der Namibwüste - 50 km vom Meer entfernt. Die Dünenkämme verlaufen von einem Scheitelpunkt aus sternförmig in verschiedene Richtungen, weshalb man auch von Sterndünen spricht. 

Dünen des Sossusvlei
Dünen des Sossusvlei
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Der Besuch der Dünen des Sossusvleis wird allgemein als das Highlight schlechthin beschrieben. Die bis zu 300 m hohen Dünen sollen zu den höchsten der Welt zählen. Wir lassen uns überraschen. Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir den Eingang zu den Dünen. Die Sonne geht auf und färbt den roten Sand in ein orange. Wir sind nicht die einzigen, die hier heute Morgen unterwegs sind. Um dem Massentourismus zu entgehen, besteigen wir nicht die bekannte Düne 45, sondern fahren per Jeep weiter zu einer Art Talkessel, der von Dünen umgeben ist. Hier steigen wir aus und erklimmen gemeinsam eine Düne.

Dünen des Sossusvlei
Dünen des Sossusvlei
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Schon vor dem Marsch auf die Düne hat uns der Reiseleiter festes Schuhwerk empfohlen, nicht nur wegen des anstrengenden Weges hinauf auf die Düne, sondern vor allem wegen des heißen Sandes, der schnell auf den Fußsohlen brennen und dann Schmerzen verursachen kann. Oben auf der Düne setzen wir uns alle in den Sand, schweigen und genießen die Ruhe und den Blick auf die umliegende Dünenlandschaft. Sehr schön, das Moment der absoluten Stille!! Dann geht es wieder zurück, etwas schneller als beim Aufstieg, dafür aber "vollbeladen" mit rotem Sand in unseren Schuhen.

Sesriem Canyon
Sesriem Canyon
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Auf dem Rückweg zur Lodge kommen wir am Sesriem-Canyon vorbei. Hier hat sich der Abfluss des Tsauchabflusses ein bis zu 30 Meter tiefes Bett durch Geröllschichten gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren abgelagert haben. Die Entstehung des Canyons soll vor 2 bis 4 Millionen Jahren geschehen sein. Der Name "Sesriem" ist Africaans und heißt so viel wie "Sechs Riemen". Die ersten Siedler mussten aus Fellen der Orxyantilopen sechs Riemen aneinander knüpfen, ehe sie an dieser Stelle Wasser schöpfen konnten.

Oryxantilope
Oryxantilope vor unserem Bungalow
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Perlhuhn
Perlhuhn vor unserem Bungalow
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Für den Nachmittag sind keine weiteren gemeinsamen Aktivitäten geplant. Wir erholen uns am Pool und auf der Terrasse unseres kleinen Bungalows, beobachten die Perlhühner und die Orxye, die direkt vor unserer Nase weiden. So einen Anblick hat man ja auch nicht alle Tage!

Das Abendessen findet um 19.00 Uhr statt. Vorspeise (Vegetable Struddle) und Dessert (Apple Pudding served with Vanilla Sauce) werden serviert, die Hauptgerichte gibt es als Buffet:

Grilled Kudu Steak - Meatballs in Curry Sauce - Garlic Baby Potato - Roasted Butternut - Basil Pasto Pasta - Savouzry Cous Cous - Variety of Salads - Assorted Bread.