Ein Tag bei den Tieren

So, 22.11.2015

Heute durchqueren wir per Bus den gesamten Park und nächtigen in der Mokuti Etosha Lodge am Ausgang des Parks. 200 km sind zu fahren. Um 8.00 Uhr verlassen wir die Etosha Safari Lodge.

Die nachfolgenden kleinen Bilder vergrößern sich beim Anklicken!

Eine Herde Streifengnus
Eine Herde Streifengnus
>>Schliessen<<
Am Rande der Etoshapfanne
Am Rande der Etoshapfanne
>>Schliessen<<

Es scheint, als ob die Tiere sich heute ungern blicken lassen. Denn in den ersten Stunden ist die "Ausbeute" recht gering. Lediglich ein Paradieskranich steht einsam auf einem Feld, eine Typfelhyäne sucht im trockenen Gras nach etwas Essbarem und am Horizont zieht eine Herde Streifengnus vorbei. Gegen 9.30 Uhr kommen wir an den Rand der Etosha Pfanne. Die Vegetation hört restlos auf, eine weiß-grünliche Ebene erstreckt sich vor uns bis an den Horizont. Einsamkeit, nichts als unendliche Einsamkeit kommt uns beim Anblick dieser Salzpfanne in den Sinn.

Wir fahren weiter. Eine erhöhte Beobachtungsmöglichkeit ist das Wasserloch von Halali, das wir jetzt ansteuern. Wir sitzen in sicherer Entfernung auf Holz- und Steinbänken und warten auf das Stelldichein der Tiere. Doch in der ersten Stunde tut sich rein gar nichts. Ein Marabout steht auf einer kleinen Insel im Wasserloch und rührt sich nicht vom Fleck. Einige Reiseteilnehmer werden schon ungeduldig. Doch das Warten hat sich doch noch gelohnt. Denn plötzlich kommen unzählige Impalas, Springböcke und Streifengnus zum Trinken an das Wasserloch. Es herrscht regelrechter Hochbetrieb. Die erwarteten Nashörner, Elefanten oder Giraffen kommen allerdings nicht. Es soll nicht sein.

Giraffen und ein Nashorn am Wasserloch
Giraffen mit Nashorn am Wasserloch
>>Schliessen<<

Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend und das schönste Erlebnis des Tages kommt noch, am nächsten Wasserloch. Hier haben wir das Glück, zwei Giraffen beim Trinken zu beobachten. Und zur großen Freude aller gesellt sich noch ein Nashorn dazu. Spitze! Das ist quasi der krönende Abschluss der Tierbeobachtung im Etosha Park!

Nachdem jeder genügend Bilder "geschossen" hat, geht es weiter zum Fort Namutoni. Zwischen 1902 und 1903 wurde die Festung von der deutschen Kolonialmacht als Militärposten erbaut und 1906 wiederaufgebaut, nachdem das ursprüngliche Gebäude zuvor von den Ovambo zerstört worden war. 1950 wurde Fort Namutoni zum Nationalmonument ernannt.

In der Nähe des Forts befindet sich das King Nahele Wasserloch, bei unserem Eintreffen von allen Tieren verlassen. Schade. Damit endet auch der Besuch im Etosha Nationalpark.

Swimmingpool Mokuti Lodge
Swimmingpool und Chalets in der Mokuti Lodge
>>Schliessen<<

Die Mokuti Lodge, unser heutiges Quartier, befindet sich nur 2 km vom Lindequist Tor, dem östlichen Eingang zum Etoscha Nationalpark entfernt. Die Chalets liegen in einem großzügig angelegten Garten. Unser Zimmer ist ausgestattet mit einem Twin Bett, Klimaanlage, Ventilator, Minibar, Moskitonetz, Safe, Satelliten-TV, WLAN und Badezimmer mit Dusche. Die Lodge verfügt über zwei Swimmingpools, einen Souvenirshop sowie ein SPA, einen Fitnessraum und zwei Tennisplätze. Des Weiteren bietet sie einen eigenen Reptilienpark und eine Tankstelle. Besser geht's kaum. Und so fühlen wir uns auf Anhieb auch recht wohl hier.